Schützen Sie ihre Kinder vor Missbrauch

Kinder haben ihre eigene Welt und sind in ihren kindlichen Gedanken. Sie kennen nicht die Erwachsenengedanken und auch nicht die Triebe der Erwachsenen. Dadurch sind Kinder naiv gegenüber Erwachsenenverhalten. 

Wo Kinder neugierig spielend Erfahrungen sammeln wollen, werden sie von Älteren allzu oft ausgenutzt und benutzt. Kinder können die Gefahren häufig nicht einschätzen. Aus dem Grund sollte jedes Kind auch auf Gefahren des Missbrauchs spielerisch aufgeklärt werden.

Entgegen der gesellschaftlichen Norm müssen Kinder zu Fremden keineswegs nett sein. Ist ein Kind nämlich zu zutraulich, stellt das Verhalten des Kindes selbst eine große Gefahren da. Ein Täter hat bei einem zutraulichen Kind leichte Beute. Daher sollten Kinder den nötigen Respekt und Zurückhaltung vor Jugendlichen und Erwachsenen haben. 

Wie kann ich mein Kind schützen?

Einige Beispiele sollen hier aufgezeigt werden:

Fragequiz:

Eine Möglichkeit Kinder vor Missbrauch aller Art zu schützen, ist ein kleines Fragespiel: Was mache ich wenn, …

Werden angenehme und unangenehme Fragen spielerisch ummantelt, dann lernen die Kinder nicht nur Fragetechniken und Satzbau, was vor allem ihre Lernmethode verbessert. Kinder lernen genauso spielerisch den Umgang mit gefährlichen Situationen kennen. Fragen wie…

- was machst du, wenn dich ein fremder Erwachsener auf der Straße anspricht? 

- Mit welchen Erwachsenen darfst du sprechen oder mitgehen?

usw…können spielerisch beim Kind Grenzen setzen. 


Rollenspiel:

Rollenspiele sind nicht nur für die emotionale Intelligenz hervorragend geeignet. Sich emotional in andere Menschen hineinzuversetzen, bringt auch die Sichtweise anderer Menschen näher. Auch kann durch Rollenspiele eine Prävention vor Missbrauch eingeübt werden. Es kann trainiert werden, von fremden Menschen nichts anzunehmen und NEIN zu sagen. 

Allgemein können Kinder laut schreien, aber in einer Situation der Missbrauch wird das Kind häufig stumm. Daher kann in dem Rollenspiel durch Toben oder einer Kissenschlacht ein Ernstfall trainiert werden. Das Kind sollte dabei auch die Stimmerhebung in nicht auswegbaren Situationen erlernen. Wenn das Kind schreit, ziehen die meisten Erwachsenen zurück. Auch Hilfe- durch in der Nähe stehenden Personen- zu verlangen, wie es bei einer Entführung der Fall sein kann, ist auch im Spielverlauf erlernbar.


Vertrauen zu Mama und Papa

Aber das Kind muss auch vertrauen zur Erwachsenenwelt haben, nämlich in erster Linie zu den Eltern und Lehrkräften. Das Kind braucht die Eltern zum Spielen, Trösten und Grenzen setzten, aber auch um sich mitzuteilen. Das Stichwort ist emotionale Intelligenz. Leider haben viele Erwachsene diese emotionale Intelligenz nicht sehr ausgeprägt. Dadurch werden Kinder in einer Missbrauchssituation von Eltern oder Lehrkräften häufig allein gelassen. Auch hört der Psychotherapeut häufiger, dass die Missbrauchte von den Eltern bestraft wurde. Daher schweigen viele Missbrauchte. Das schweigende Leiden verwurzelt sich jedoch tief in der Seele.


Meistens sind Familienangehörige die Vergewaltiger

Allerdings sollte ein Vater, Onkel oder die Mutter auch wissen, was sie dem Kind antun, wenn sie ein Kind missbrauchen. Ein Vergewaltiger raubt dem Kind nicht nur einen großen Teil seiner Kindheit, sondern den großen Teil seines Lebens. 

Wenn die Mutter von der Vergewaltigung weiß und nichts unternimmt, dann macht sie sich natürlich auch zum Täter. Denn was einmal vorgekommen ist, wird leider häufigst wieder passieren. Ein Vergewaltiger braucht therapeutische Hilfe, allein deshalb sollte eine Psychotherapie eingeleitet werden. Eine polizeiliche Anzeige ist nichts Verwerfliches, sondern schützt vor allem vor weiteren Übergriffen.

Doch die zwei wichtigsten Gedanken sind: Es gibt kein Kind, was sich freiwillig sexuell einem Erwachsenen hingeben will. Jeder Mensch, der denkt, dass ein Kind Spaß an der Erwachsenensexualität hat, hat ein falsches Denken und ist eine potenzielle Gefahr für Kinder. 

Die zweite wichtige Tatsache:  An einem sexuellen Übergriff kann ein Kind NIEMALS schuld haben. NIEMALS. Ein Kind kann nie verantwortlich sein, für die perversen Triebe eines Erwachsenen.

Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung.




Coach: Andreas Kawallek

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