Kommunikationstheorie als Theorie des menschlichen Verhaltens

WATZLAWICK untersucht im Bereich der Psychotherapie die menschliche Kommunikation aus der behavioristischen Sichtweise (als verhaltenstherapeutischer Auslegung). Er geht davon aus, dass Kommunikation auch ein Verhalten ist. 

WATZLAWICK untersuchte Kommunikationsprozesse, in dem er die Kommunikation nur auf beobachtbares Verhalten reduziert. In der Form, dass man intersubjektiv eine Eingabe-Ausgaberelation beobachten kann. Die Person bekommt eine Information und reagiert darauf. Innermenschliche Prozesse, wie das Denken, Erfahrungen, und Ziele werden von WATZLAWICK in einer Blackbox gesehen. Gesehen ist eigentlich das verkehrte Wort, den in einer schwarzen Box kann man nicht hineinschauen und soll im Sinne des Behaviorismus auch nicht geschaut werden. Nur das zu beobachtende Verhalten ist in WATZLAWICKs Modell von wissenschaftlichen Belangen.

Der Behaviorismus erforscht, durch experimentelle Methoden, das Reiz-Reaktionsmuster durch Beobachtung.

Die pragmatischen Axiome der Kommunikation

Ein Axiom ist ein Grundsatz, der nicht bewiesen werden kann. WATZLAWICK stellte in seiner Kommunikationstheorie fünf Axiome in Form von Regeln dar, die er in ein pragmatisches Kalkül ordnet. Das Kalkül erscheint als System von Regeln der Kommunikation.  Die Regeln der Kommunikation sind folgende:

1) Man kann nicht nicht kommunizieren.

Indem der Mann beim Frühstücken stur in die Zeitung schaut und nicht antwortet, reagiert er auch.

2) Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei der Letztere den Ersteren bestimmt. Damit ist gemeint, dass die Beziehungsebene die Sachebene bestimmt.

3) Interpunktion

Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt (WATZLAWICK)

Beispiel: Er hört nicht zu, weil sie immer meckert; sie meckert, weil er nicht zuhört.

4) Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten. Das heißt, gibt nicht nur die gesprochene Sprache als verbale Aussage ist in der Kommunikation. Auch gibt es die non-verbale Äußerung durch den Körper, wie die Mimik und Gestik.

5) Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär. Die Kommunikation kann auf einer Gleichheit beruhen, in dem man sich ergänzt. Die Gesprächspartner sind auf "gleicher Augenhöhe". Aber die Gesprächspartner können auch ungleiche Anteile in der Kommunikation besitzen. Das ist unter anderem in der Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsener oder Chef und Angestellter). Die Kommunikation ist ungleich, da die Voraussetzungen der Hierarchie verschieden sind.



Liebestherapeut: Andreas Kawallek

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