Psychische Störungen und Erziehung der Kinder

Viele psychisch erkrankte Menschen haben Kinder. Eigentlich möchte man den Kindern gar nicht die schwere Last der Depression oder anderen Störungen aufladen. Doch geht das überhaupt? 

Kinder reagieren auf elterliche Stimmungen sehr sensibel. Kinder werden als Angehörige kaum von Therapeuten informiert oder in die Behandlung mit einbezogen. Hilfe kommt für sie häufig erst dann, wenn sie selbst schon Verhaltensauffälligkeiten zeigen (Schmid 2005). 

Dennoch sollten den Kindern auch schwerwiegende Symptome der Eltern erklärt werden. Ihnen sollte auf jeden Fall emotional aufgezeigt werden, dass sie nichts für Mamas oder Papas Gemütszustand können und daran keine Schuld tragen. Denn ein Kind kann auch recht schnell mit einer elterlichen Depression überfordert werden. Es führt nicht selten zu emotionalem Missbrauch, wenn man dem Kind die Störung nicht erklärt.

Dennoch sollten den Kindern auch schwerwiegende Symptome der Eltern erklärt werden. Ihnen sollte auf jeden Fall emotional aufgezeigt werden, dass sie nichts für Mamas oder Papas Gemütszustand können und daran keine Schuld tragen. Denn ein Kind kann auch recht schnell mit einer elterlichen Depression überfordert werden. Es führt nicht selten zu emotionalem Missbrauch, wenn man dem Kind die Störung nicht erklärt.


Dazugehörige Begriffe:

Depressive Episode, Affektive Störung, Major Depression


Andreas Kawallek

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