Neurasthenie

In der Neurasthenie fühlt man sich sehr erschöpft. Die Erschöpfung gibt es in zwei Formen. Es gibt eine geistige und eine körperliche Schwäche.

1) Eine Schwäche durch geistiger Anstrengung: 

Es ist eine Klage über starke Müdigkeit. Schon im Moment einer geistigen Anstrengung fühlt man sich nur noch müde. Man gibt sich Mühe. Produktiv ist man dabei aber kaum. 

Die Leistung bei der Arbeit ist sehr vermindert. Man ist gar nicht mehr effektiv bei der Lösung täglicher Aufgaben. 

Die Ursache wird in der Regel als ein lästiges Eindringen von ablenkenden Gedanken beschrieben. Es ist eine sehr starke Schwäche der Konzentration. Das Denken ist sehr ineffektiv. Kopfkino ist ständig am Laufen, ohne dass man es von allein ausstellen kann.

2) Eine Schwäche durch körperlicher Anstrengung

Es handelt sich um ein Gefühl der körperlichen Schwäche. Man fühlt sich zum Teil schon nach dem Aufstehen total erschöpft. Schon eine geringe Anstrengung und man fühlt sich für nichts mehr in der Lage. Muskuläre und andere Schmerzen begleiten die Schwäche bei Tag und bei Nacht. 

Symptome der Neurasthenie:

In beiden Formen ist man unfähig, sich zu entspannen. Man kann fast gar nicht entspannen. Wenn man schläft, dann ist er kaum erholsam. Der normale Alltag ist schon eine Qual. 

Die Neurasthenie hat eine ganze Reihe von sehr üblen Symptomen. 

Da sind Schwindelgefühl und Spannungskopfschmerzen zu nennen. 

So ist auch oft das Gefühl einer Unsicherheit. Der Zweifel ist nicht konkret, aber dennoch immer existent. 

Schlafstörungen sind nahezu immer da. Man ist oft sehr gereizt. 

Freude liegt auch sehr häufig gar nicht mehr vor. 

Die Symptome gehen oft in einen leichten Grad von Depression und auch der Angst über. 

Was ist der Unterschied zum Burnout-Syndrom? 

Das Burnout kommt durch in aller Regel nur durch den Stress im Beruf. Die Neurasthenie ergibt sich aus privaten Gründen. Oft ist aber keine genaue Trennung von Beruf und Privatleben möglich. Findet der Psychotherapeut keine scharfe Trennung, dann spricht er in der Regel von einem Burnout. Sind wir einmal ganz ehrlich, dann muss man schon sagen, dass sie Neurasthenie sehr stiefmütterlich verwendet wird. Sie wird meist nur gewählt, wenn man keine Ahnung von der Ursache hat. 

Worin unterscheidet sich die Neurasthenie von der Depression?

Schnell findet man im Internet die Anzeichen der Neurasthenie. Doch da ist Vorsicht geboten. Denn viele Symptome hat auch die Depression. Die Depression ist jedoch viel schwerer. Es sollte daher unbedingt ein Arzt oder einen Psychotherapeuten aufgesucht werden. Da besteht gar keine Frage. Nur so kann man auf Nummer sicher gehen, damit alles nicht noch schlimmer wird.


Andreas Kawallek

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