Burnout-Sydrom

Burnout, Behandlung Berlin
Burnout


Das Burnout-Syndrom ist ein Erschöpfungszustand mit körperlichen, geistigen und emotionalen Anzeichen. Betroffene fühlen sich mit den Kräften am Ende. Erste Anzeichen sind Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen, die zu weiterem beruflichen und privaten Leistungsabfall führen. Angstzustände können hinzukommen.

Ist Burnoutsyndrom ein eigenständiges Störungs- bzw. Krankheitsbild?

Psychotherapeuten sind sich einig, dass es ein Burn-Out-Syndrom gibt. Doch wurde es von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch nicht in der Klassifikation des ICD aufgenommen. Damit ist es laut WHO noch kein eigenständiges Störungsbild. Dennoch behandeln freie Psychotherapeuten, die nicht der Krankenkasse Rechenschaft ablegen müssen, Klienten/innen mit Burnout.

Burnout oder Neurasthenie

Während das Burnoutsyndrom auf berufliche Ursachen zurückgeführt wird, wird die Neurasthenie mit ganz ähnlichen Symptomen auf private Erschöpfungszustände festgemacht. Zwischen der Neurasthenie und dem Burnout ist therapeutisch nicht immer leicht zu unterscheiden. Allerdings ist sicherlich auch eine Mischform vorhanden, wenn die Ursache der Erschöpfung auf beruflichen und privaten Ursachen beruht.

Burnout oder Depression

Ein Burn-out ist keine Depression, auch wenn in beiden Fällen der Leistungsabfall vorhanden ist. Bei der Depression sind meist Interessenverlust und Freudlosigkeit vorhanden. Der Depressive will nicht und kann nicht, beim Burnout will der Klient, kann aber nicht. Allerdings kann ein Burnout sehr schnell zu einer Depression führen, wobei der Übergang fließend ist.

Therapie: 

Burn Out ist gut mit der Verhaltenstherapie behandelbar. Das Therapiekonzept zielt in der Regel auf die kurzfristige und langfristige Stressreduzierung. Die Psychotherapie vermindert das erfolgsorientierte Denken und fördert das handlungsorientierte Denken. Die Behandlungserfolge sind nachweisbar und vielversprechend.

Welche beruflichen Ursachen können ein Erschöpfungssyndrom Burnout auslösen?

-wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust 

- erfolgsorientiertes Denken

-hohe Arbeitsbelastung

-schlechte Arbeitsbedingungen

-Zeitdruck oder zu großes Pensum in einem zu eng gesteckten Zeitrahmen

-schlechtes Betriebsklima

-unstabile Beziehungen unter den MitarbeiterInnen

-wachsende Verantwortung

-Nachtarbeit und Schichtarbeit 

-unzulängliche materielle Ausstattung des Arbeitsplatzes

-schlechte Kommunikation unter allen Mitarbeitern

-zu wenig Unterstützung durch den Vorgesetzten

-wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit der Arbeitsabläufe und -zusammenhänge

-unzureichender Einfluss auf die Arbeitsorganisation

-Hierarchieprobleme

-Verwaltungszwänge

-Terminnot und Zeitnot

-Mobbing, 

-ständige organisatorische Umstellungen

-u.a.m.


Liebestherapeut: 

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

10557 Berlin

 0176/61 48 80 78

und 

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

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