Dissoziative Persönlichkeit

Die Dissoziative Persönlichkeit zeigt in verschiedenen Aktionen unsoziale Verhaltensauffälligkeiten gegenüber der gesellschaftlich und sozialen Normen auf. Die Verhaltensauffälligkeiten sind dauerhaft und zeigen sich in verschiedenen Situationen. Die betroffene Person kann sich nicht in den sozialen Verhaltenskodex einfühlen. Schon im Kindes- und Jugendalter kommt es meistens zu sozialen Verfehlungen. 

Folgende Phänomene können auftreten:

1) Herzloses Verhalten gegenüber anderen

2) Deutliches und beibehaltende Verantwortungslosigkeit und Missachtung von sozialem Maßstäben

3) Aggressives und auch gewalttätiges Verhalten.

4) keine bis kaum vorhandene Frustrationstoleranz

5) kein Schuldbewusstsein

6) kein Lernen aus Erfahrungen

7) Beschuldigung anderer


Frontallappen Persönlichkeit

Zu der Dissoziative Persönlichkeit kann auch die Frontallappen Persönlichkeit gezählt werden. Bei der Frontallappen Persönlichkeit hat der Betroffene eine Schädigung im vorderen Bereich des Gehirns. Der Frontallappen ist unter anderem für die Planung und Handlungskontrolle zuständig. Bei Schädigungen des Frontallappens (Läsionen) ist ein rücksichtsloses und respektloses Verhalten gegenüber anderen typisch. Auch lässt sich der Betroffene keine Ratschläge geben und ist sehr launenhaft. Ca. 14- 25 Prozent aller Gefangenen und bis zu 15 Prozent aller Drogenabhängigen leiden unter dieser Persönlichkeit. Etwa 1 Prozent der deutschen Bevölkerung ist von der Frontallappen Persönlichkeit betroffen.


Andere Begriffe für die Dissoziative Persönlichkeit

Im DSM-IV wird diese Störung antisoziale Persönlichkeitsstörung genannt. Für das Störungsbild werden auch Begriffe verwendet wie amoralische, asoziale, psychopathische oder auch soziopathische Persönlichkeit.


Andreas Kawallek

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