Exposition

Begriff:

Exposition ist die Konfrontation mit einem Angst auslösenden Reiz in einem verhaltenstherapeutischen Konfrontationsverfahren. Die Begriffe Konfrontationsverfahren und Expositionsverfahren werden synonym (gleichermaßen für dasselbe) verwendet.

Vorgehen in der Psychotherapie:

Die Klienten werden in dem Expositionsverfahren angehalten die Angst auslösende Situation oder das Angst auslösende Objekt aufzusuchen, bis sich die Angst spürbar auf ein Minimum reduziert. Bei dieser Konfrontation ist der Psychotherapeut bzw. der Verhaltenstherapeut zugegen, um eine therapeutische Hilfestellung zu geben.

Anwendung:

Nach ausgiebiger Untersuchung und psychologischer Vorbereitung werden die Klienten in einer sicheren Umgebung mit dem angstauslösenden Reiz konfrontiert. In dem geschützten psychotherapeutischen Prozess lernen die Klienten, mit dem Angst auslösenden Reiz umzugehen. Andererseits lernen die Klienten auch ihre eigenen Stärken beim Umgang mit dem Angst auslösenden Reiz kennen und sich selbst zu vertrauen.

Anwendungsgebiete:

Das Expositionsverfahren hat sich vor allem bei Angststörungen, wie Flugangst, sozialen Phobien, aber auch bei der Zwangsstörung gut bewährt. Auch wird das Verfahren schon länger bei Essstörungen und Abhängigkeitserkrankungen angewandt.



Andreas Kawallek

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