Persönlichkeitsstörung

Die Persönlichkeitsstörung bezeichnet die dauerhaften Abweichungen kultureller Erwartungen und normativer Vorgaben (Normen) im Verhalten, der Affektivität, Impulskontrolle oder im Umgang mit anderen. Die Abweichung zeigt sich immer wieder in Situationen, durch unflexible und unangepasste Reaktions- und Verhaltensmuster. 

Entstehung: Das Verhaltensmuster entsteht immer in der Kindheit und versteift sich im Erwachsenenalter. Das unerwünschte Verhaltensmuster ist daher tiefgreifend, stabil und wenig veränderbar. 

Leidensdruck: Leidensdruck ist in einem Selbst oder bei anderen vorhanden. Die Störung hemmt i.d.R. sowohl das Sozialleben als auch die Arbeitswelt des Betroffenen. Von einer Persönlichkeitsstörung kann nur gesprochen werden, wenn keine anderen Störungen oder Krankheiten das unerwünschte Verhalten verursachen. Eine andere Störung oder Krankheit kann jedoch das Verhaltensmuster verstärken.

Die WHO klassifiziert im ICD-10 folgende spezifische Persönlichkeitsstörungen

paranoide Persönlichkeitsstörung

★ schizoide Persönlichkeitsstörung

dissoziale Persönlichkeitsstörung

★ emotional instabile Persönlichkeitsstörung

- impulsiver Typ Persönlichkeitsstörung

- Borderline Typ Persönlichkeitsstörung

★ histrionische Persönlichkeitsstörung

★ anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung 

★ ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung

abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung

narzisstische Persönlichkeitsstörung

★ passiv-aggressive (negativistische) Persönlichkeitsstörung

★ exzentrische Persönlichkeitsstörung 

★ haltlose Persönlichkeitsstörung 

★ (psycho)neurotische Persönlichkeitsstörung 

★ unreife Persönlichkeitsstörung 


Andreas Kawallek

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