Problemlösen leicht gemacht

Probleme können auf verschiedene Arten gelöst werden. Entscheidend ist die Sichtweise auf das Problem. Eckhart Tolle zeigt eine gute Sichtweise auf Probleme auf. 

Eckhart Tolle bezieht sich beim Problemlösen auf den Begriff der Hingabe. >>Nehmen wir an, du steckst irgendwo im Schlamm fest. Dann würdest du nicht sagen: "Okay, ich stecke im Schlamm fest, ich gebe auf." Aufgeben hat nichts mit Hingabe zu tun. Du musst eine unerwünschte oder unangenehme Lebenssituation nicht annehmen. Du musst dir auch nicht vormachen, dass es schon in Ordnung ist, im Schlamm festzustecken. Nein! Du weißt mit Sicherheit, dass du da rauskommen willst. Dann richtest du deine Aufmerksamkeit auf den gegenwertigen Moment, ohne ihn irgendwie zu benennen. Du erschaffst also kein Urteil über das Jetzt. Dadurch wird auch kein Widerstand, keine emotionale Negativität aufgebaut. Du akzeptierst das "So-Sein" dieses Momentes. Dann schreitest du zur Tat und tust alles, was du kannst, um aus dem Schlamm herauszukommen. Das nenne ich positive Aktion, und sie ist weitaus effektiver als negative Aktion, die aus Wut, Verzweiflung und Frustration entsteht. Bis du dein Ziel erreichst, bleibst du weiterhin in der Hingabe, indem du das Jetzt nicht benennst und beurteilst<<.¹ 

Wenn wir auf diese Weise Probleme angehen, haben wir den Vorteil, dass wir außerhalb von Angst, aber dennoch voll Tatendrang sind. Die einzigen Schritte, die zu lernen sind, sind die, nicht zu benennen und zu beurteilen. Das diese Herangehensweise funktioniert kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.


Andreas Kawallek

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¹ Eckhard Tolle, Jetzt, Die Kraft der Gegenwart, 25. Auflag, 2011, Seite 214