Reziproke Hemmung

Reziproke Hemmung ist ein, gern von Verhaltenstherapeuten verwendetes, Phänomen, das auf Charles Scott Sherrington und Joseph Wolpe zurückzuführen ist. Wolke erkannte, dass Angst, bei Nahrungsaufnahme, gehemmt wird. Das heißt, durch das Essen wurde die Angst weniger. Das gleiche Phänomen geschieht, auch wenn bei Angst eine Entspannung eingesetzt wird. Durch die Entspannung wird die Angst vermindert. Von daher wird die Reziproke Hemmung auch als therapeutisches Mittel eingesetzt.

Funktionsweise: Die Angst ist ein angespannter Zustand. Wer Angst hat, kann weder körperlich noch geistig entspannt sein. Angst und Entspannung schließen sich gegensätzlich aus. Wird die Entspannung in der Therapie und auch Zuhause fokussiert, dann wird Entspannung provoziert und Angst vermindert.  Man kann also sagen: Je entspannter eine Person ist, um so weniger Angst entsteht.


Andreas Kawallek

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