Schreibtherapie

Die Psychotherapie bietet jetzt viele Optionen an, damit es dir besser geht. Eine davon ist die Schreibtherapie. Normal ist, dass man in eine Praxis geht und mit dem Psychotherapeuten unter vier Augen spricht. Doch das muss gar nicht mehr sein. Du schreibst dir einfach den Kummer von der Seele und sendet es dem Psychotherapeuten. Und der antwortet dir.

Was ist Schreibtherapie? 

Die Schreibtherapie ist eine psychotherapeutische Methode, dem Klienten zu helfen. Es wird auch als "Probleme aus sich Herausschreiben" verstanden. Die Idee ist gar nicht so neu. Aber aktuell ist es für viele sehr nützlich.

Was bewirkt die Schreibtherapie? 

Durch die Schreibtherapie setzt sich bei dir ein psychischer Prozess in Gang. Wir sagen sehr viel und halten das aber nicht immer. Texten wir etwas schriftlich, dann halten wir uns noch viel besser daran. Auf diese Weise ist es möglich, Dinge in ihrem Leben zu ändern. 

Probleme werden durch das Schreiben gelöst. Das Schreiben löst auch viele Blockaden. Es macht frei im Kopf. Durch das Schreiben kannst du neue Wege in deinem Leben finden. Das Schreiben kann für viele Menschen sehr wohltuend sein. Viele Daten beweisen, dass die Form eine sehr gute Therapie ist.

Gibt es einen Unterschied zum Tagebuch? 

Ja, den gibt es. Das Tagebuch kann auch schon etwas nützlich sein. In der Schreibtherapie kannst du dir viel Last von der Seele schreiben. Nur bekommst du stets ein Feedback zurück. Das ist sehr gut für dich. 

Hat die Schreibtherapie einen bestimmten Schreibstil? 

Nein, der Stil ist dir nach Lust uns Laune selbst in die Hand gegeben. Du kannst sogar in Form eines Gedichtes schreiben. Du kannst deine Sorgen auch mit Metaphern verzieren. Wie es dir beliebt.

Kann die Schreibtherapie eine Psychotherapie ersetzen? 

So wie wir Menschen verschieden sind, so geht auch jeder auf seine Art mit Dinge um. Wenn für dich der persönliche Kontakt besser ist, dann mache ein Face-to-Face-Gespräch in der Praxis. Es ist aber belegt, dass für viele die Schreibtherapie besser ist.

Wer verwendete schon die Schreibtherapie? 

Einer der bekanntesten war Wolfgang Johann von Goethe. Seine Mutter Catharina Elisabeth Goethe sagte folgendes Zitat: 

>>Mein Sohn hat gesagt: Was einen drückt, das muß man verarbeiten, und wenn er ein Leid gehabt hat, da hat er ein Gedicht daraus gemacht <<. "Das Leiden des jungen Werthers" von Goethe wird bekanntlich als eine Art der Schreibtherapie anerkannt. 

Auch Erich Maria Remarque´s schrieb im Roman "Im Westen nichts Neues" die Last des Krieges von der Seele.


Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

10557 Berlin

 0176/61 48 80 78

und 

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

15517 Fürstenwalde

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kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Internet: www.heilkundigepsychotherapie.de

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