Zwangsstörung

Der Zwang kann aus Zwangsgedanken, Zwangsimpulsen oder Zwangshandlungen bestehen. Er kann nicht durch Ablenkung oder ähnliche Strategien vermieden werden. Die Zwangsstörung wird auch von dem Betroffenen als sinnlos oder unsinnig erlebt. Wird dem Zwang nicht nachgegangen entsteht große Angst.


Zwangsgedanken

Zwangsgedanken sind Gedanken und Ideen, die sich aufdrängen und stereotyp wiederholen. Sie können nicht gesteuert werden und sind meistens aus für den Betroffenen quälend. Die Gedanken werden nicht von außen auf die eigene Person gesetzt, sondern als von sich selbst zugehörig erlebt. Sie entstehen oft als Vorbeugung oder Verhinderung eines Unheil bringendem Ereignisses. Zu den Zwangsgedanken gehört auch der Grübelzwang.


Zwangsimpulse

Zwangsimpulse sind Reize, die unablässig auftreten. Der Impuls tritt auf, weil eine Handlung ausgeführt werden muss. Auch wenn die Handlung vom Betroffenen als falsch oder unsinnig empfunden wird. 


Zwangshandlungen

Bei der Zwangshandlung handelt es sich um Rituale, die ein Versuch darstellen eine Gefahr abzuwenden. Wird die Zwangshandlung nicht vollzogen, kann es zu Panikattacken kommen. Die Zwangshandlung bezieht sich meistens im Bereich der Reinlichkeit (Reinlichkeitszwang) sowie andauernde und immer wiederkehrende Kontrollen (Kontrollzwang), um eine gefährliche Situation zu verhindern. Der häufigste Reinlichkeitszwang ist das andauernde Händewaschen, damit der Betroffene keine Berührung mit Schmutz hat. Bevor es zu einer Zwangshandlung kommt, entsteht entweder ein Zwangsgedanke oder ein Zwangsimpuls oder beides.


Liebestherapeut: Andreas Kawallek

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