Tiefenpsychologische Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (kurz TP) ist eine Form der Psychotherapie. Sie beruht im Kern auf der Praxis der Psychoanalyse. Die Behandlung spielt sich auf Augenhöhe ab. Du sitzt in der Praxis. Die berühmte Couch in der Praxis ist heute fast ausgestorben. Normal finden die Therapiesitzungen ein bis zweimal in der Woche statt. Das kommt auf den Bedarf des Falls an. Der Therapeut hält sich in der Regel sehr zurück. Er verhält sich passiv. Der Aktive bist du als Klient.


Die Grundannahme

In dem Begriff Tiefenpsychologie steckt der Teil „Tiefe“. Es weist auf die verborgene Tiefe des Unbewussten hin. Das können unbewusste Wünsche oder Motive sein. Es gibt sogar unbewusste Konflikte. Die können einem das Leben sehr schwer machen.  Aber das Verdrängte kann aus dem Unbewussten geholt werden. 

Man geht zum Teil aber auch in der Praxis in eine unbewusste Zeit, in die Kindheit. In der Kindheit liegen viele Dinge, die verborgen sind. Auch als Erwachsene können uns die Konflikte selbst schaden. Sie blockieren uns. 


Verdrängtes kann uns sehr schaden.

Der Tiefentherapeut geht davon aus, dass Vorgänge, die uns nicht bewusst sind, eine Wirkung auf die psychische Gesundheit haben. Das Unbewusste kann nach Jahren hochkommen und im Hier und Jetzt auftreten. Doch das muss nicht sein. Einige Konflikte bilden sich sehr zeitnah im Jetzt und Hier. Auch in dem Fall kann die tiefenpsychologische Psychotherapie helfen.

Es gibt Menschen, die sehr viel verdrängen. Eine verdrängte Erfahrung kann auf unsere Psyche schlagen. Dasselbe gilt für unbewusste Konflikte. Es kann zu einer psychischen Störung führen. Das kann sehr schmerzhaft sein. Der Schmerz löst sich, wenn die Themen bewusst gemacht werden. Das Verdrängte kann hochgeholt werden. 

Es wird stets der Blick vom Jetzt zurück auf das Damalige gerichten. Was war damals? Wie war es? Ob das wirklich so stimmt, das ist gar nicht so wichtig. Das Gefühl von damals ist viel wichtiger.


Was macht der tiefenpsychologische Therapeut?

In der Therapie soll das Gespräch helfen den Konflikt ins Bewusste zu bringen. Das Unbewusste wird noch einmal erlebt und korrigiert. Es kommt zu einer neuen Realität. Im Hier und Jetzt baut der Therapeut und Klient eine stabile therapeutische Beziehung auf. Es wächst eine vertraute Basis unter Tiefentherapeut und Klient. Du spürst die Fürsorge des Therapeuten. Er ist eine Stütze für dich. Er deutet das, was du sagst. Auf dieser Weise erträgst du die hochgeholten Leiden von damals viel besser im Hier und Jetzt. 

Die Methode nennt man auch psychoanalytisch orientierte Verfahren.


Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

10557 Berlin

 0176/61 48 80 78

und 

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

15517 Fürstenwalde

0176/61 48 80 78

kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Internet: www.heilkundigepsychotherapie.de

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